Elisabeth Niggemeyer 

Pilgern in Deutschland

Gebetsformen

   

Herzensgebet
Meditation ist im Christentum als Weg der Gotteserfahrung in den Formen von Herzensgebet und Kontemplation alt und bewährt. Das Sitzen in der Stille will uns einladen, uns dem gegenwärtigen Augenblick und der Gegenwart Gottes im Hier und Jetzt zu öffnen. Die wache Aufmerksamkeit auf unseren Atem sowie auch das lautlose Sprechen eines Wortes oder Gebets können uns helfen, in unserem Inneren einen Raum der Stille zu finden, der uns im Getriebe des Alltags allzu häufig verschlossen ist – und doch immer darauf wartet, von uns betreten zu werden! Beim Herzensgebet meditieren wir mit dem Anruf: Herr Jesus Christus!


Handauflegen 
Seit den Anfängen der Kirche erfahren kranke Menschen besondere Fürsorge und besondere Zuwendung im Gebet, durch Segnung, Salbung und Handauflegen. Jesus hat Kranken die Hände aufgelegt. Er hat seine Jünger/ innen aufgefordert, es ihm gleich zu tun. Nicht weil sie besondere Kräfte hatten, sondern um Gottes Fürsorge weiterzugeben, seine Zusage: "ICH bin bei Dir!" Denn wir können nur bitten, aber er kann erhören und helfen. Wir können einander Hände auflegen, aber nur Gott kann uns aufrichten.

 

Gebetsbegleitung 
Zeit und Aufmerksamkeit ist die Grundlage der Gebetsbegleitung.

„Denn wo zwei oder drei in Jesu Namen zusammenkommen, ist ER in ihrer Mitte.
Das Gebetsanliegen, im Gespräch zu zweit formuliert, wird zu einem Gespräch, in dem ER in der Mitte ist.
 

Segnen 
Segnen bedeutet, einem Menschen die Kraft Gottes zuzusichern und mit heilvoller Kraft auszustatten, dabei Gott zu loben und zu preisen und einen konkreten Zuspruch Gottes mitzugeben.